Strickjacken und Pullover als Gefahrenquelle

Die Deutschen sind Weltmeister im Textilkonsum. Gleichzeitig sind fast nirgendwo Strickjacken, Pullover und Co. so günstig, wie in Deutschland. Der Konkurrenzdruck unter Textilhändlern ist hoch, ebenso wie die Ansprüche der Kunden, die gewöhnt sind, schon für weniger als 5 Euro einen Pullover oder ein Sweatshirt kaufen zu können. Da kommt die Globalisierung gerade recht. Sie ermöglicht die Produktion zu günstigen Preisen, die an den Verbraucher weitergegeben werden. Schattenseite dieser Art der Textilproduktion sind chemische Prozesse zur Veredlung und Imprägnierung der Stoffe, die sich eher meistens als gelegentlich Kontrollen entziehen. Asiatische Fabrikanten arbeiten nicht unbedingt nach europäischen Standards, und chemische Prozesse zur Textilveredlung sind meistens billiger, als alterative biologische oder mechanische Verfahren. Der Verbraucher wünscht pflegeleichte, haltbare, farbtreue, angenehme Stoffe, daher transportieren heute alle Textilien, ob Pullover, Strickjacken, Hosen oder Schuhwerk chemische Stoffe. Diese Stoffe sind Weichmacher, Antistatika, imprägnierende Stoffe, Insektenmittel, Farbfixierer, Appreturen, wasserabweisende Stoffe und dergleichen mehr. Viele dieser chemischen Stoffe, die wir auf der Haut tragen, sind krebserregend, lösen Allergien aus, können Kopfschmerzen hervorrufen und die Umwelt belasten. Was genau steckt heute in vielen Strickjacken aus dem Warenhaus?

Chemische Prozesse zur Imprägnierung

Strickjacken und Pullover enthalten häufig synthetische Fasern als Beimischung, wenn sie nicht ganz aus Synthetik bestehen. Gegenüber reiner Wolle haben Synthetikfasern den Vorteil, dass sie wenig verformen und die Maschinenwäsche gut überstehen. Da sie jedoch hohe Waschtemperaturen nicht vertragen, werden sie über chemische Prozesse schmutzunempfindlich gemacht. Die in diesen Verfahren meist verwendeten Stoffe enthalten Perfluoroktansäure oder Fluorkarbonharze, die Kopfschmerzen hervorrufen können.

Chemische Prozesse zur Filzverhütung

Pullover und Strickjacken aus reiner Wolle neigen zum Verfilzen. Um diesen Effekt einzuschränken, werden die Schuppen der Wollfasern mit Chlor abgetragen und ein Film aus Polymeren auf die Faser gelegt. Polymere sind auf der Haut unproblematische Stoffe. Erst als Abfall werden sie durch Verbrennung und Akkumulation zum Umweltproblem.


Chemische Prozesse zur Insektenbekämpfung

Stoffe, die über den Seeweg reisen, werden mit synthetischen Pyrethroiden behandelt, die Allergien auslösen können.

Wichtig ist es daher auf Qualitätsware zu setzen, damit man keine gesundheitlichen Nebenwirkungen tragen muss. Kleider die man unmittelbar am Körper trägt, wie Steppjacken, Pullover, Socken sollten daher bei Qualitätsshops gekauft werden, die auf eine natürliche Produktion setzen.