Prepaid Kreditkarte

Eine Erfindung der Neuzeit sind die so genannten Prepaid Kreditkarten, die analog den Prepaid Karten beim Handy funktionieren. Ihre Erfindung wurde notwendig, um auch Personen, deren Bonität den Besitz einer Kreditkarte eigentlich nicht zulässt, die Möglichkeit zu geben, ein alternatives Bezahlmittel zu besitzen.

 

Was ist anders an der Prepaid Kreditkarte



Prepaid Kreditkarten werden in erster Linie von Mastercard und Visa aufgelegt. Um eine solche Karte zu bekommen, muss keine Bonität vorhanden sein. Prepaid Kreditkarten werden auf Antrag an jeden ausgegeben, es wird keine Schufa angefragt und auch kein Einkommensnachweis verlangt. In erster Linie richtet sich dieses Angebot an Kunden, denen eine andere Kreditkarte verwehrt wird, aber nach und nach greifen auch andere Verbraucher, die ihre Kosten lieber voll unter Kontrolle haben wollen zu Prepaid Kreditkarten, die nur dann eingesetzt werden können, wenn sich auf dem Kartenkonto ein entsprechendes Guthaben befindet.

Die Banken, die solche Karten vertreiben, gehen dabei keinerlei Risiko ein, weil dem Kunden zu keiner Minute Kredit gewährt wird. Er kann die Prepaid Kreditkarte nur nutzen, wenn er über Geld verfügt, das er vorab auf das Kartenkonto überweisen muss. Im Gegensatz zu den normalen Kreditkarten, die es manchmal auch schon ohne Jahresnutzungsgebühr gibt, kosten die Prepaid Kreditkarten ab 19,90 Euro aufwärts im Jahr.

 

Warum Prepaid

 

Prepaid Kreditkarten sind nicht nur für Menschen mit schwacher Bonität, sie eignen sich auch für Jugendliche und Studenten, die an das Bezahlen mit Plastikgeld herangeführt werden sollen und für Menschen, die ihre Kosten besser immer unter Kontrolle haben. Mit einer Prepaid Kreditkarte hat das Shoppen spätestens dann ein Ende, wenn das Guthaben aufgebraucht ist. Denn es ist unumstritten, die Kreditkarten spielen bei plötzlicher Überschuldung eine nicht unwesentliche Rolle, besonders dann, wenn es sich um Revolving Karten handelt. 

 

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